Robert Plant | Öl auf Leinwand | 40 x 30 cm

Ölportrait

Wer Robert Plant ist, muss man glaube ich nicht erklären. Etwas weniger bekannt ist vielleicht, dass Plant 2009 zum Commander des „Order of the British Empire“ ernannt wurde. Mehr gibt es auf Wikipedia und natürlich auf seiner eigenen Internetseite http://www.robertplant.com. Die Vorlage für das Ölportrait habe ich aus dem Internet, aber es ist unmöglich festzustellen, wer dieses Foto geschossen hat. Es taucht vielfach im Netz auf, aber jedesmal ohne Copyright-Hinweis. Deswegen kann ich hier leider auch nicht die „Credits“ angeben.

Robert Plant

Mit dem Ölportrait von Robert Plant gehe ich wie angekündigt mehr in die Portraitmalerei. Dabei sollen meine Bilder nicht fotografisch korrekt sein, sondern ich strebe einen Stil an, der einerseits die Farbflächen mehr mosaikartig nebeneinander setzt als sie ineinander laufen zu lassen und andererseits Farbflächen verwischt. Das ergibt einen spannenden Kontrast.

Leider muss ich zugeben, dass mir das Mosaikhafte bisher nur ansatzweise gelingt. Da muss ich noch mutiger werden, was auch den Vorteil hätte, dass er mehr erkennbar mein eigener Stil ist. Das andere Stilelement ist das Verwischen. Das geht besonders gut an Stellen, die erstens nicht so wichtig sind und zweitens eine ähnliche Farbe und Tonalität haben wie die Nachbarfarbe. Neben oben genannten Stilelementen, die es weiter auszubauen gilt, habe ich bei meinem Ölgemälde das bildlinke Auge – also sein rechtes – nicht rund genug gemalt. Daher ist das Portrait auch nicht hundertprozentig stimmig. Da die Farbe jetzt schon zu sehr angetrocknet ist, werde ich es aber nicht mehr korrigieren, sondern als bittere Lehre verbuchen.

Ergänzung: Inzwischen habe ich das Bild doch komplett übermalt, so dass der vorige Absatz nur bedingt zutrifft.

Mein nächstes Ölbild (jetzt das vorige) ist von dem US-amerikanischen Smooth-Jazz-Gitaristen Larry Carlton, mit dem ich die Serie über Rockstars beziehungsweise der Musikszene fortsetze. Dabei versuche ich, die Künstler hauptsächlich auf der Bühne zu malen, also in Aktion. Das Gitarrensolo von Larry Carlton in „Kid Charlemagne“ (1976) von der Steely-Dan-LP „The Royal Scam“ belegt Platz 80 in der Liste der 100 besten Gitarrensongs des Rolling Stone Magazins.